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Alexander 
von Dziembowski
Tel. 069 - 493 01 48
dziembowski@astrorat.de


[ Zur Sache Astrologie ] Woher kommt die Astrologie ] [ Interview in Marie Claire ]

WAS KANN DIE ASTROLOGIE UND WAS NICHT?

Interview der Zeitschrift MARIE CLAIRE
über
das Handwerk, die Kunden und die Gründe für den Astro-Boom.

MARIE CLAIRE: Wie wird man eigentlich Astrologe?

ALEXANDER VON DZIEMBOWSKI: In meinem Fall über die Psychologie. Was den Menschen bewegt, wie er tickt - das hat mich seit ich denken kann am meisten interessiert. Erst mal wurde ich Jurist, dann studierte ich Tiefenpsychologie am C.G.-Jung-Institut in Küsnacht und an der Uni Zürich. Über Jung kam ich fast zwangsläufig in Berührung mit der Astrologie. Jung hat sich selbst intensiv mit Astrologie befasst und sogar wissenschaftliche Untersuchungen dazu durchgeführt. Das war mein Einstieg. Fünf Jahre später, 1982 machte ich das Hobby zum Beruf.

MC: Was kann die Astrologie, das die Psychologie nicht kann?

AvD: Beide bieten grundsätzlich Hilfe in schwierigen oder unklaren Lebenssituationen. Der Psychologe macht sich aufgrund von Erzählungen und Verhaltensweisen des Klienten ein Bild von dessen Persönlichkeit. Ein Astrologe kann - ohne einen Menschen je gesehen oder mit ihm gesprochen zu haben - Eigenschaften und mögliche "Verknotungen" in der Persönlichkeitsstruktur erkennen, allein aus dem Horoskop. Daher ist Astrologie in gewisser Weise "objektiver". Übrigens auch wertfrei: Sie beschreibt keine menschliche Eigenschaft als neurotisch oder unangepasst. Es gibt für sie auch keine guten oder schlechten Horoskope.

MC: Wie machen Sie Ihre Klienten auf eine brisante Konstellation aufmerksam?

AvD: Ich erkläre ihm die Bedeutung der Konstellation und weise gleichzeitig daraufhin, dass sie sich auf sehr unterschiedliche Weise in seinem Leben zeigen kann. Es gibt keine unausweichlichen Auswirkungen "der Sterne". Wir sind alle tatsächlich unseres Glückes Schmied. Sogenannte brisante Konstellationen lassen sich sogar konstruktiv nutzen, wenn der Klient verstanden hat, worum es dabei geht. Ihn dabei zu unterstützen, ist eine der wichtigsten Aufgaben einer astrologischen Beratung.

MC: Wer lässt sich von Ihnen beraten?

AvD: Die jüngsten Klienten sind Neugeborene. Viele Eltern lassen schon bei der Geburt ein Horoskop für ihre Kinder erstellen. Meine älteste Klientin war 89. Zwar kommen auch viele Männer zur Beratung, aber zahlenmäßig überwiegen eindeutig die Frauen. Wahrscheinlich sind sie eher zum Aufbruch und inneren Wachstum bereit.

MC: Welche Probleme bekommen Sie immer wieder zu hören?

AvD: Manche Klienten sagen anfangs, sie kämen aus reiner Neugierde. Aber das ist meist nur vorgeschoben - dahinter steckt dann doch eine konkrete Schwierigkeit: unerfüllter Kinderwunsch, eine unglückliche Liebe, Konflikte mit den Eltern, berufliche Neuorientierung - das ganze Spektrum des Lebens. Erstaunlich viele Menschen wollen - und das ist erfreulich - auch mehr über ihre Persönlichkeit und ihre Entwicklungsmöglichkeiten im Leben erfahren.

MC: Wie erklären Sie sich den derzeitigen Astro-Boom?

AvD: Mit dem auffälligen Wandel im gesellschaftlichen Bewusstsein. Seit die Grenzen von Materialismus und Naturwissenschaften deutlicher geworden sind, tritt das Thema Sinnsuche für viele Menschen wieder mehr in den Vordergrund. Aber genau genommen war Astrologie schon immer beliebt. Sie hat jetzt aber natürlich schon auch durch die Medien eine größere Öffentlichkeit.

MC: Ein deutscher Astrologe hat Anfang 1997 für Prinzessin Diana starke Unfallgefährdung vorausgesagt. Kann Astrologie so etwas wirklich erkennen?

AvD: Eine Unfalltendenz lässt sich sehr wohl aus bestimmten Planeten-Konstellationen erkennen. Aber wie gesagt: Nur eine Tendenz ist sichtbar, nicht ein konkretes Ereignis. So kann ein Spannungs-Aspekt der Planeten Uranus und Mars zwar auf ein Unfallrisiko hinweisen. Doch genauso gut kann sich diese Konstellation innerpsychisch, als erhöhte Unruhe und Spannung manifestieren. Oder vielleicht auch in einem jähen Streit mit dem Nachbarn.

MC: Woran erkennt man einen seriösen Astrologen?

AvD: Wenn ein Klient aus dem Gespräch mit dem Gefühl herausgeht, dass ihm ein unausweichliches Ereignis bevorsteht, hat der Astrologe unseriös gearbeitet. Unseriös ist weiter zu behaupten, man wisse besser als der Klient selbst, welche Entscheidung für ihn richtig ist. Der Astrologe kann nur Hinweise geben - niemand sollte diese befolgen, wenn die eigene innere Stimme sehr deutlich etwas anderes sagt.

MC: Was kostet eine astrologische Beratung?

AvD: Bei mir 280 Mark. Im allgemeinen liegt das Honorar zwischen 200 und 500 Mark. Die Beratung dauert 2 bis 2 1/2 Stunden.

[ Zur Sache Astrologie ] Woher kommt die Astrologie ] [ Interview in Marie Claire ]